

Soul&Gebläse
Die
Band spielt den "Good ol´ Soul", den urgewaltigen Rhythm and Blues,
scheut sich jedoch nicht auch moderne Varianten dieser Musikrichtungen
zu interpretieren sowie eine rockigere Gangart einzubauen, ohne dabei
auf Jazz & Blues zu verzichten. Gespiel werden Titel von
Percy Sledge, Temptations, Wilson Pickett, Otis Redding, Ben. E. King,
Kool & the Gang. James Brown und Arthur Conley gehören ebenso dazu wie Joe Cocker, Tina Turner, Gary Moore und Amy Winehouse.
Der Begriff Soul im Namenszug der Band bezieht sich aber nicht nur auf
reine Soulmusik. Soul bedeutet für SuG auch, die Musik mit Seele, mit
Leidenschaft und mit Herz zu spielen. SuG versteht sich als
erdige, groovige, ehrliche und handwerkliche Band. Dabei kann es schon
mal zu stilübergreifenden Situationen kommen. Beginn
ist um 20.30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 12 EUR. Vorverkaufsstellen sind: Naturkostladen
"Natürlich" und Volkers
Jeans- und Sportswear, Wächtersbach und Spessart-Buchhandlung Bad Orb. Kartenreservierungen ist über E-Mail
möglich: maerzwind.kultur@t-online.de
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"www.soulundgebläse.de"
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Liederjan
Die
freche Brise aus dem Norden
Vollblutmusikanten
mit Schalk im Nacken
Zu
den nachhaltigen Eindrücken eines Konzerts von Liederjan gehört die
Erkenntnis,
dass
da vorn auf der Bühne drei Musiker munter gegen den Strich bürsten.
In einer
Welt,
in der man Musik meist bestimmten Kategorien zuordnen kann, fällt
Liederjan
aus
dem Rahmen. Sind die drei kreativen Nordlichter eigentlich
Folksänger,
Liedermacher,
Entertainer oder gar Komödianten? Die Schubladen bleiben zu, denn
die
Antwort lautet: von allem etwas. Jörg Ermisch, Hanne Balzer und
Michael
Lempelius
verrühren ungeniert die unterschiedlichsten musikalischen Zutaten
und
servieren
überraschende Kreationen.
Jeder
dieser klingenden Cocktails ist stilistisch ein Unikat. Das hat nicht
nur mit den
Melodien
und Texten zu tun, sondern auch mit ausgefeiltem, astreinem
Satzgesang
und
der Vielfalt an Instrumenten. Denn, was die drei da vor ihren
Auftritten aus dem
Tourbus
auf die Bühne schleppen, entspricht dem Inventar einer kleinen
Musikalienhandlung.
Zu Gitarre, Mandoline, Flöte und Akkordeon gesellen sich
Saxophon,
Posaune, Cello Bouzouki und Tuba, zuzüglich exotischer Geräte wie
singende
Säge und Teufelsgeige. Die ständig wechselnden ungewöhnlichen
Kombinationen
machen den Auftritt der Musikanten von der Waterkant auch zu einer
heiteren
Instrumentenkunde.
Bei
Liederjan-Konzerten gibt es nicht nur kräftig eins auf die Ohren,
auch balladeskruhige
und
melodiöse Stücke haben ihren Platz im Programm. Wobei die Breite
des
Themenbogens
durchaus der bunten Instrumentenpalette entspricht: Mal sind die
Texte
lustig bis skurril, dann wieder nachdenklich und ganz schön bissig.
Die
belesenen
Spottdrosseln nehmen den Zeitgeist auf die Schippe, enttarnen
Widersprüche,
führen menschliche Schwächen vor oder erzählen in bester
Liedermachermanier
kleine Geschichten, die das Leben schrieb. Das Ganze
hochprofessionell,
bestens aufeinander eingespielt und mit sichtlichem Spaß.
"Mit
himmlischen Gesängen höllisch eingeheizt" (Hamburger Abendblatt)
Liederjan
gibt es schon ewig. Zunächst sangen sie Volkslieder im besten Sinne
des
Wortes:
Nicht die schöne Maid auf grüner Au, sondern Last und Lust des
Alltagslebens
waren da Thema. Dann kam es, wie es kommen musste: Zu den neu
arrangierten
traditionellen Songs aus der Schatzkiste des deutschen Liedguts
traten
immer
mehr eigene Kompositionen. Heute besteht das Liederjan-Programm
überwiegend
aus eigenen Nummern, prickelnd serviert und geistreich anmoderiert.
Im
Laufe der Jahre hat Liederjans Besetzung mehrfach gewechselt, doch
Jörg
Ermisch
hält die Verbindung zu den Wurzeln. Es war ein langer Weg und eine
interessante
künstlerische Entwicklung und das Ziel ist längst noch nicht
erreicht.
So
tourt Liederjan unermüdlich weiter durch den deutschsprachigen Raum.
Die drei
Vollblutmusiker
suchen stets die Nähe zu den Zuhörern. Gewünscht ist die direkte
Interaktion.
Die bei den Konzerten reichlich versprühten Funken erreichen die
Leute
im
Saal unmittelbar. Das ist Kleinkunst wie sie im Buche steht:
Handgemacht,
authentisch,
persönlich. Ein Rezensent brachte es auf den Punkt: "Wer die drei
live
erlebt
hat, geht mit dem positiven Gefühl nach Hause, einen schönen Abend
unter
guten
Freunden genossen zu haben." Recht hat er!
Dr.
Mathias R. Schmidt
Liederjan spielt ab 14 Uhr auf dem Kunsthandwerkermarkt in Wächtersbach, der alljährlich an Himmelfahrt auf dem historischen Marktplatz am Schloss stattfindet.Der Eintritt ist frei. Zudem gibt es noch viele kunsthandwerkliche Stände, einen Clown für die Kinder und wie immer den Maibowlestand des Kleinkunstkreises Märzwind.
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